
ca. 25%
der Bevölkerung Österreichs lebt mit chronischen Schmerzen
würden alle Betroffenen in einer Schlange stehen...
.. würde diese einer Strecke von
Wien – Barcelona
entsprechen.
1.000.000
Migränepatient:innen
in Österreich
das entspricht jeder 2. Person in Wien
9 Ärzt:innen
Nervenschmerzpatient:innen konsultieren
bis zu
bevor sie entsprechende Diagnose und Therapie erhalten
so als ob sie zu 9 Autowerkstätten fahren müssten, bis der Defekt gefunden wurden
Chronische Schmerzen stellen nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein wesentliches sozial- und gesundheitspolitisches Problem dar.
Sie beeinträchtigen Erwerbsfähigkeit, soziale Teilhabe und psychische Gesundheit und verursachen erhebliche Folgekosten im Gesundheits- und Sozialsystem.
Eine wirksame, frühzeitige und interdisziplinäre Schmerzversorgung ist daher nicht nur im Interesse der betroffenen Patient:innen, sondern auch ein zentraler Baustein nachhaltiger Gesundheitspolitik.
WAS IST DAS BESONDERE AN DIESEM FORTBILDUNGSFORMAT?
Interdisziplinarität gilt heute als Goldstandard in der Behandlung chronischer Schmerzen. Voraussetzung dafür sind jedoch Austausch, Vernetzung und eine gemeinsame Wissensbasis aller beteiligten Berufsgruppen.
Der Verein Initiative Schmerz e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die interdisziplinäre Vernetzung im Raum Wien zu fördern.
Die Veranstaltung soll aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praxisnahe Ansätze in der Schmerzmedizin vermitteln.
Ein zentrales Anliegen ist es, ein gemeinsames Verständnis von Schmerztherapie zu fördern – denn qualitativ hochwertige Versorgung gelingt nur, wenn alle beteiligten Berufsgruppen auf einer gemeinsamen Wissensbasis arbeiten.
Durch diese Ausrichtung kann die Veranstaltung mittel- bis langfristig zur Verbesserung von Versorgungsstrukturen beitragen, Patient:innenwege verkürzen und bestehende Ressourcen im Gesundheitssystem effizienter nutzen.
THEMENSCHWERPUNKTE
Nervenschmerzen
Kopfschmerzen
Medical Gaslighting
und vieles mehr
GENDER PAIN GAP
und medical gaslighting
Der Begriff "Yentl-Syndrom" wurde 1991 von Dr. Bernadine Healy geprägt. In Anlehnung an den Film "Yentl", in der eine Frau sich als Mann verkleiden muss, um den Talmud studieren zu dürfen.
Es bezeichnet das Phänomen, dass Frauen erst beweisen müssen, so krank zu sein, wie ein Mann, um die gleiche Behandlung zu erhalten.
Medical Gaslighting ist eine häufige Folge des
Yentl-Syndroms".
Symptome von Frauen (vor allem auch von Betroffenen chronischer Schmerzen, BIPOC, LGBTQIA+ Personen, übergewichtigen Personen, etc.) werden häufig nicht so ernstgenommen und eher psychopathologisiert.


Der Verein Initiative Schmerz e.V. stellt auf seiner Website schmerzlinks.at strukturierte Informationsangebote zur Verfügung.
Darunter:
schmerzspezifische Anlaufstellen
VERANSTALTER
patientenverständliches Aufklärungsmaterial zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsberufen und Betroffenen.
Schmerzfragebogen zur Vorbereitung
auf Arztgespräche
GEPLANTE ECKPUNKTE
Teilnehmer:innen
250
Dauer
09.00 - 18.00 Uhr
Veranstaltungsort
Wien / angefragt
AUSSTELLERBEREICH

Interdisziplinäre Schmerzzentren
Gesundheitsbetriebe
PVE - Zentren
Rehaeinrichtungen
ausgewählte Industriepartner
ZIELGRUPPEN
alle Angehörigen der Gesundheitsberufe aus dem intramuralem und extramuralem Bereich, die mit Schmerzen arbeiten oder sich dafür interessieren:
Ärzt:innen
Pharmazeut:innen
Pflegekräfte
Therapeut:innen verschiedener Disziplinen
Leiter:innen von Selbsthilfegruppen
u.v.m
wissenschaftliche Leitung:
Dr. CATHERINE CHAPUT
in
Fachärztin für Neurologie
Ärztin für Allgemeinmedizin
Stellv. Obfrau Initiative Schmerz e.V.